Karrierewege

Grundbildung

Der klassische Berufseinstieg in die Treuhandbranche führt über eine kaufmännische Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis in einem Treuhandunternehmen. Diese kann mit einer kaufmännischen Berufsmatur ergänzt werden. Möglich ist aber auch der rein schulische Weg über ein Handelsdiplom oder eine gymnasiale Matura.
Mit der Reform der kaufmännischen Grundbildung gewinnt die Ausbildung im Betrieb an Bedeutung. Um die Lehrbetriebe der Treuhandbranche bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, hat die Organisation kaufmännische Grundbildung Treuhand/Immobilien (OKGT) einen Modelllehrgang entwickelt, der auf die branchenspezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die OKGT ist eine vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) akkreditierte Dachorganisation, welche die Ausbildenden und die Auszubildenden der Treuhand- und Immobilienbranche während der ganzen Dauer der Lehre begleitet.

Fachausbildung

Nach mehrjähriger Praxis in der Treuhandbranche kann ein berufsbegleitender Vorbereitungskurs besucht werden. Er bildet die Grundlage, um eine der eidgenössisch anerkannten Berufsprüfungen (Treuhand, Finanz- und Rechnungswesen) abzulegen und den entsprechenden Fachausweis zu erlangen. Fachausbildung bei der STS.

Höhere Fachprüfungen

Nach einigen weiteren Jahren Fachpraxis besteht die Möglichkeit, eine höhere Berufsstufe im Treuhandbereich zu erreichen und sich als dipl. Treuhandexperte, dipl. Steuerexperte, dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling oder als dipl. Wirtschaftsprüfer zu qualifizieren. Voraussetzung dafür sind entweder ein Fachausweis in der Treuhandbranche oder ein Abschluss an einer Höheren Fachschule, einer Fachhochschule oder einer Universität im Bereich Wirtschaft oder Recht. Die Höheren Fachprüfungen schliessen mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. STS und das Centre Patronal, die beiden Schulungsinstitutionen von TREUHAND|SUISSE, decken mit einem differenzierten Kursangebot die ganze Palette an Aus- und Weiterbildungen auf Stufe Fachausbildung und Höhere Fachprüfungen ab.